Freitag, 7. Oktober 2016

Tag Zwei - der Schnorchelstrand und ein wenig Sport

Nach dem Frühstück haben wir unsere Sachen gepackt und sind zum inturotel Schnorchelstrand gegangen. In der Tat gibt es keinen wirklichen Sand, sondern große Felsen und tiefes Wasser. Ziemlich unfreundlich für kleine Kids und damit eher ruhig und kein Geschrei.

Ins Wasser kommen die kleinen Mädchen über die beiden Treppen und die großen Jungs mit einem beherzten Sprung von der Plattform. Da ich ja noch nie ein Mädchen war bin ich natürlich sofort gesprungen. Doof nur, das sich die GoPro dabei vom kleinen Stativ löste und sich in die Tiefe verabschiedete..... meine Frau saß an dem künstlichen Strand, ziemlich oberhalb und hat das Drama zum Glück nicht mitbekommen.  Also Brille auf und ab dafür. Selbst direkt an diesem Steg ist es bestimmt 4 Meter tief, aber das ging so gerade noch und ich konnte das gute Stück retten.

So, wo sind wir denn hier und was gibt es denn so zu sehen? Uh - tief ist es und nimmt schnell zu! Halte bloß das Equipment gut fest. Aber da sind Fische. Viele Fische. Und so direkt an mir dran .... ein Schwarm recht großer Fische war immer direkt in der Nähe des Stegs und wartete darauf gefüttert zu werden.
Leider trieb der Wind den ganzen Dreck in die Bucht und macht auch mir die Verschmutzung der Weltmeere mehr als deutlich. .würde das Hotel ein paar Kescher anbieten und zum aktiven Umweltschutz aufrufen, alle würden mitmachen und diese Welt ein bissl besser werden.

Ist es nicht schlimm, wenn die alten Herren immer noch mit der Jugend mithalten wollen? Nur weil ein paar Teenis von der 5 bis 6 Meter hohen Klippe springen, müssen die alten Männer doch nicht jeden Quatsch mitmachen? Es sah von unten deutlich weniger aus, als von oben, war aber gar nicht so schlimm, wenn die eigene Mama (64 Jahre) sagte, dass man nicht springen soll.... jetzt erst recht... aber dem Sohn (fast 13) sofort das Verbot ausgesprochen....

Mit meiner Tochter Lilli bin ich noch nach vorne zur felsigen Landzunge gegangen. Ist schon cool, wie einfach Leben sein kann. Welle kommt und klatscht gegen den Fels. Wieder und wieder, seit hunderten besser tausenden von Jahren. Egal was wir Menschen machen, das wird ewig so weitergehen. Vermutlich  mit deutlich mehr Dreck und bestimmt auch mit einem höheren Wasserstand, aber die Wellen werden klatschen. Das hat für mich so einen beruhigenden Touch.

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