Freitag, 14. Oktober 2016

Tag Zwölf - wieder zu Hause

Geplanter Abflug in Palma lag bei 20:05 - tatsächlicher Abflug lag bei 21:56 Uhr. Die fast 2h Differenz brachten uns fürchterlich in Bedrängnis, da in Hamburg Nachtlandeverbot besteht. In der Zeit von Mitternacht bis 6:00 Uhr starten und landen in Hamburg keine Passagier-Maschinen.

Der Pilot meldete sich mit den üblichen Informationen, schob aber nach, das wir mit Volldampf fliegen werden und mit Rückenwind noch ein bissl mehr schub bekommen, es aber laut Rechner immer noch 5 min drüber sein werden, so dass die Chance besteht, statt in Hamburg auf dem Nachtflughafen in Hannover zu landen.

Laut meiner Uhr war es 0:02 Uhr als das Fahrwerk den Boden unserer Hansestadt berührte, was mir zu diesem Zeitpunkt ziemlich egal war so lange die Destination stimmt!

Türen auf - Kälteschock! Natürlich bin ich in kurzen Hosen und mit T-Shirt unterwegs gewesen, denn ich habe ja Urlaub. Aber 7°C kann man nicht weg diskutieren :-(

Gegen 2:00 Uhr waren wir zu Hause. Die Kids haben bereits im Auto geschlafen und wurden nur für die paar Schritte wieder halbwach. Klamotten rein geschleppt, Heizung wieder auf "On" gestellt, Zähne geputzt und ins eigene Bett gefallen.

Am frühen Morgen, gegen 7:15 Uhr wurde erst einmal der Ofen angefeuert. Im Haus waren trotz Heizung gerade mal 14,2°C und das ist deutlich unterhalb meiner Wohlfühlgrenze. Pünktlich zu um 8:oo Uhr habe ich den leeren Kühlschrank mit dem wesentlichen gefüllt und konnte der verwöhnten Familie ein erstes Frühstück anbieten.

Danke für einen tollen Urlaub - Viva Espana, auf Bald meine Schöne!

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Tag Elf - Malle weint beim Abflug

Inzwischen sind wir am Flughafen angekommen. Einchecken bei AirBerlin ist geschafft, drei Schalter für alle möglichen Destinationen standen zur Verfügung.  Ganz zur Freude der wohl 200/300 wartenden Gäste.
Lilli sagte, schau mal - es regnet und so war es auch. Mallorca weint, das wir wieder nach Haus fliegen müssen.

Adios, meine Schöne, es war bestimmt nicht der letzte Besuch. Für mich darf es jetzt aber gern mal wieder die Atlantikküste mit Wellen, langem Sandstrand und etwas mehr Platz zwischen den Handtüchern sein...

Tag Elf - warten auf den Bus

Die Koffer sind gepackt und an der Rezeption deponiert. Nun wandern wir noch mal nach Cala D'Or und nehmen einen letzten Kaffee in unserer Lieblingskneipe: Cafeteria Antares

Tag Elf - letzter Sonnenaufgang in diesem Urlaub

Mit diesem Sonnenaufgang läuten wir den letzten Urlaubs Tag ein.

Jetzt heißt es Kofferpacken und vielleicht noch ein letztes Mal in den Pool springen, bevor es in die kalte Heimat geht. Dank der modernen Medien wissen wir über denTemperatursprung von 24°C hier auf Mallorca auf ca 6°C in Hamburg. Leider gibt die Vorhersage zu Hause auch in den nächsten Tagen keine Besserung her. Aber das interessiert uns erst in ein paar Stunden....

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Tag Zehn - Kalt am Pool

Brrr -der Herbstwind zieht am Pool vorbei und zaubert uns Entenpelle auf Arme und Beine. Aber immer noch den Blick auf das wesentliche gerichtet: Hamburg 7° Wir am Pool 23°

Und doch haben wir einen anderen Ausblick verdient, als graue Wolken. Die, so sagte der Wetterdienst, werden wir in den kommenden Tagen noch mehr als genug haben.

Tag Zehn - Sturm im Wasserglas

Ich habe gar nicht gewußt , dass auf Mallorca solch ein Wind gehen kann. Aus meiner alten Windsurfzeit schätze ich auf 4 eher 5 Beuafort.

In der Tat ist heute das Wetter viel besser, als noch gestern vorher gesagt - lucky us! Daher sind wir nach 5 Minuten am Pool zum Schnorchel Strand gegangen. Wir haben in den letzten Tagen immer die Knuste beim Frühstück gesammelt und das muss ja irgendwann auch mal an den Fisch gebracht werden.

Ein gewagter Sprung vom Felsen und schon eingetaucht in das kühle Nass. Erfreulich: die Luft ist durch den Wind deutlich kühler geworden, das Wasser hat aber die Temperaturen gehalten - mit anderen Worten: PiPi warm. So schön!
Leider hat der Wind den ganzen schwimmenden Kram in die Bucht getrieben. Es schwimmt ein Streifen an Plastikmüll und Tannennadeln etwa 4 Meter von den Leitern, über die man wieder in das Trockene kommt.

"Drüben ist keiner mehr im Wasser, es sind überall Quallen - hast Du schon eine gesehen?" Ohne Maske ist das natürlich eher schwer, daher schnell zur Tasche und das Equipment geholt. Zum Glück habe ich keine dieser widerlichen Viecher gesehen und wir sind alle kräftig von dem Plateau ins Wasser gesprungen. Wieder und wieder. Gelernt habe ich, in diesem Sommer ist der DAB ganz fürchterlich in! Mitte Vierzig und ich bin sooo out! Für alle anderen Mitte Vierziger: Foto ist unten!

Urlaubsbekanntschaft Bärbel hatte tatsächlich auch Feind-Kontakt war aber wohl nicht so schlimm. Wir haben über eine Stunde im Wasser geplantscht und gesprungen. Teilweise sogar Grenzen überwunden: Lilli hat es nicht so mit Tiefen oder Gewässern, in denen Fische Schwimmen. Aber da Urlaubsbekanntschaft Lotte (8 Jahre) sprang, konnte und wollte Lilli nicht hinterher hängen und sprang nach gutem zurufen auch. Gleiches galt für Lennart. Für beide gilt: Daumen hoch!

Noch mal eben die Eckdaten: fieser Wind vom Osten = Meererseitig, geschätzte 4-5 Windstärken, Wellen in Spitze ca. 1,5o Meter  hoch, Luft ca 24°, Wasser bestimmt mehr,

Tag Neun - It's raining again

Der Rocktober kann auch hier die Krallen ausfahren und das haben wir heute Nachmittag spüren dürfen. Wir habe ein wenig Sportprogramm mit gemacht und es fing an zu tröpfeln. Wir haben fleißig weiter gemacht, und es wurde mehr und mehr. Kurz und gut es schüttete wie aus Eimern und das hier, wo es kaum eine vernünftige Straßenkanalisation gibt, das Wasser nur so am Wegesrand herunter stürzt.

Aber es hat auch Vorteile: Du kannst gleich 3 Liegen in der ersten Reihe haben, der Pool ist leer, kein Spako am Strand brüllt wegen Mango,  Ananas, TutiFruti....

Bekommst Du Zitronen......

Wir gehen genau deshalb in kurzen Hosen zum Essen - Ätsch

Tag Neun - Autschn

Am Playa Cala Esmeralda kann man wunderbar schnorcheln und Fische beobachten, oder sich einbilden, der Erste zu sein, der die Felsen abschnorchelt.

Auch heute bin ich an den Felsen immer ein Stück weiter gegangen, noch einen Felsen, noch ein Büchtchen. Irgendwann rasseln sogar die Ketten der Schwimmer-Bucht-Bojen. Klingt eher gespenstisch.....

Auf dem Rückweg versuche ich immer die Balance zwischen geradem Weg und dicht am Ufer zu bleiben. Vor allem, wenn man schon außerhalb der Schwimmerbucht ist sollte man vermeiden zu sehr im offenen zu Schwimmen, denn die Boote komme doch schnell um die Ecke und ob ich in dem Kappelwasser einen einzelnen Schwimmer/Schnorchler sehen würde ...?

Wenige Meter vor den Bojen schießt es mir an den Arm - was war das denn? Ein kleiner Reste einer Feuerqualle schwamm im Meer und genau den habe ich erwischt, oder er mich. Der Weg zurück zum Strand ging unglaublich schnell, denn dieser Kontakt war leider doch sehr schmerzhaft und muss nicht noch einmal sein.

Tag Neun - Beachtime

Eine Wolke macht noch keinen Herbst und wir lassen uns dadurch nicht einschüchtern.

Tasche packen, FlipFlops gefunden, Sonnebrille zurecht gerutscht und ab zum Cala Esmaralda. Schon von der Straße können wir es hören: Coconut, Ananas,  Tuti Fruti, Vitaminas ... der freundliche, aber doch etwas aufdringliche Strand Verkäufer,  der seine Früchte direkt aus der Schubkarre verkauft und unter lautem Oh und Ah auf die wehrlosen Vitaminspender einsticht.

Den steinigen Weg nach unten in die Bucht gemeistert gilt es nun ein kleines Terrain zu finden, dass wir mit den Handtüchern als das heutige Freyland  erklären. Das klingt viel leichter, als es in dieser Bucht möglich ist. An der französischen Atlantikküste kann jeder Besucher 10x10 Meter Sand für sich beanspruchen und es würde nicht eng werden. Hier, an der Playa darf man glücklich sein einen Platz für sein Handtuch zu finden. Aber das weiß man vorher.

Das Wasser ist trotz der vielen Urlauber recht sauber und die sich in den Wellen spiegelnde Sonne macht es fast kitschig schön. Schon jetzt und noch hier am Strand liegend weiß ich,  das es nicht lange dauern wird, bis ich diesen Ausblick wieder vermissen werde. Schön zu wissen, dass der Strand und die Bucht in meinen Gedanken immer leerer und auch immer ruhiger werden wird.

Montag, 10. Oktober 2016

Tag Acht - Minigolf und Pool

Wenn Du Zitronen bekommst, mache daraus Limonade. Das Wetter lud heute Morgen nicht zum Baden und Planschen. Daher sind wir zum Minigolfen gegangen. Pro Schläger, Ball, Zettel und Stift war man mit 3,90 Euro dabei. Der Platz war leider nur mäßig gepflegt, aber einen Spaß hatten wir trotzdem. Die Kids spielten mit den Urlaubsbekanntschaften Lennart und Lotta. Die erste Runde war zum Eingewöhnen,  aber in der zweiten Runde wurden die Schläge notiert. Geschummelt haben alle 4 gleichermaßen, aber hier zählte der olympische Gedanke. Doping bestand aus um die Ecke gekauftem Wasser, da der eigene Kiosk erst um 12:oo auf macht. Selber Schuld, kein Kaffee an u s verkauft, kein Eis an uns verkauft, keine Getränke für die Kids an uns verkauft...

Die Sonne gewann den Kampf und so haben wir den Nachmittag am Pool verbracht.  Hier waren es 27°C zu Hause lasen wir von 6°C

What a life .

Tag Acht - unser Zimmer


Nach einer Woche kann ich mal ein wenig über unser Zimmer ausholen. Wir wohnen im Apartment 334, mit Schlafzimmer und Kochnische mit Esstisch im Wohnzimmer. Unser Balkon ist nach Süden und wir haben im dritten Stock sogar Meerblick.

Alles ist ziemlich sauber und wir haben uns vom ersten Tag wohl gefühlt. Nach ein paar Tagen sind uns aber durchaus Punkte aufgefallen,  die man besser machen könnte. Grundsätzlich fehlen hier Steckdosen.  Wir haben zwar schon vorgesorgt, aber hier ist weniger nicht mehr.

Das der Kühlschrank nur zwei Stufen kennt -Frost und Warm- damit finden wir uns ab, dass er aber ziemlichlaut ist, nervt ein wenig.
Die Ablagefläche im Bad ist einfach nicht vorhanden. Nur über Hacken können wir unsere Sachen unterbringen.
In den Schränken kann man hängen, aber nichts legen. Wohin mit den Shirts und Shorts?
Klospülung bringt nichts runter. Zu viert ist das wirklich nicht schön und unter 3x spülen geht nix. Daumen runter!
Türschlüssel sind Hotel üblich in Kartenformat. Wir haben unsere bereits 4 mal getauscht, da sie einfach nicht funktionieren.  Es sit doof, wenn man vor der Tür steht und nicht rein kommt, dann wieder durch das ganze Hotel toben muss, um eine neue Karte zu bekommen, die doch noch vor 20 oder 30 Min funktioniert hat.
Wlan gibt es im Hotel kostenlos. In den Lobbys, und bei uns in den Treppenhäusern. Allerdings muss man sich jedes Mal neu anmelden u d bestätigen etc.... man bekommt also nicht im Vorbeigehen die updates. Aber das wird sich mit dem Fall der Roamingkosten in 2017 ändern und verbessern.

Tag Sieben - Ausflug zum Porto Cala D'Dor

Das Wetter kann im Oktober durchaus mal ungemütlich sein auf den Balearen. Muss das während unseres Urlaubs so sein?
Nach dem Aufstehen zieht man die Vorhänge zurück und freut sich über die Sonne und das man alles richtig gemacht hat mit seinem Urlaub und seinem Domizil. Man blickt auf den Pool und denkt an die armen Kollegen zu Hause im Büro. Nach zwei Millisekunden freut man sich auf den Kaffee und was man wohl am heutigen Tag machen wird.
Leider war es heute etwas anders. Brr - schnell was muckeliges angezogen, bevor es zum Frühstück  geht.
Der Strand war heute nicht unsere erste Wahl, daher sind wir per Pedes zum Hafen Cala D'Or aufgebrochen. Einige tolle Häuser,  einige Baustelle, aber auch einige Bruchbuden stehen am Wegesrand. Wir kamen zum Hafen und staunten als erstes über die Fische, die im Hafen nach Brot betelten. Dann aber sahen wir das erste, zweite, dritte Boot und staunten nicht schlecht, wie viel Geld hier im Wasser liegt. Einige Boote hatten des Schild im Fenster Se Vendre, aber für mich oder uns ist so eine Yacht eher nix. Ich denke, ein WoMo steht uns da eher.
Vom Hafen sind wir zurück in den Ort. Sehr touristisch - leider,  aber sehr sehenswert. Kleine Geschäfte,  die sich an kleine Cafés reihen, unterbrochen von den üblichen Souvenir Läden, Eiscafes und Pizzerias. Aber auch wenn man weiß,  das hier alles aus dem Boden gestampft wurde, hat es den Anschein gewachsen zu sein. Kein Haus ist hier größer als 3 Stockwerke,  kein Hotel erweckt den Eindruck einer Bettenburg.
Preislich muss man vergleichen,  kann aber durchaus ein Schnäppchen machen. Jetzt im Oktober hauen viele Läden die Ware raus, um dann ab dem 1. November die Türe zu schließen.  Könnte dann ganz schön leer werden.
Am Hotel sind die Mädels zum Zumba gegangen und haben sich unter Lidias Anweisungen zu Latin Music die Hüfte ausgerengt. Wir Männer haben die Maske angelegt und haben die Fische mit Brot gefüttert. Toll, wie zutraulich die Viecher sind, wenn was zum Futtern dabei heraus springt.

Tag Sechs - Strand und Schnorchel

Unglaublich, wie schnell man mit der Maske und dem Schnorchel die Überwasserwelt verläßt und in etwas so ganz anderes eintaucht. Schon nach wenigen Sekunden ist das Meeresgeräusch das einzige was zählt und der Blick auf jede kleine Bewegung fokussiert. Jeder kleine Fisch lässt Dich aufmerksam werden und jede Unterwasserpflanze schärft Deine Sinne.

Der Weg zu  Esmeralda Playa ist nicht weit, aber am Strand ist es so unglaublich Mallorca: Handtuch an Handtuch, plärrende Kinder und Eltern gleichermaßen, verbrannte Engländer, nette Schweizer und Österreicher.
Hat man dann doch einen Platz für Handtuch und Taschen mit Kram gefunden, versucht man sich durch vorbei an den anderen Liegeflächen zum Wasser. Und das ist gar nicht so einfach.

Sobald aber das warme Wasser die Füße umspielt ist alles wieder gut. Der sehr feine Sand zerrinnt zwischen den Zehen. Jetzt noch die Maske auf, Schnorchel in den Mund und los gehts.

Das sanfte Plätschern dämmte die Strandgeräusche,  der Blick war Richtung Meeresgrund gerichtet, um alles erfassen zu können. Selbst an diesem total überlaufenen Strand war das Wasser sauber und unzählige Fische unterwegs. Nach vielleicht 10 Metern würde aus dem Sanduntergrund schon Seegras und zum Teil Felsen. Fische ohne Ende und für mich als Schnorchler ein Erlebnis. Am Felsrand der Bucht bin ich bis zur Bojenbegrenzung geschnorchelt. Es wurden immer weniger andere Schwimmer um mich herum.

Die Kids blieben zum Buddeln und Baden in der Bucht und wir Erwachsenen sind über die Straße zur Schnorchelbucht gegangen. Bedingung: Ihr bleibt zusammen! Will einer rüber kommen,  geht der andere mit. Keine Alleingänge, nur als Team. Hat gut funktioniert. Immer mal wieder haben wir geschaut und alles lief wunderbar.

Den Abend haben wir mit einer Partie Phase 10 ausklingen lassen. Zu sechst kann sich das ganz schön ziehen, so dass wir irgendwann abgebrochen haben, weil alle zu müde waren. Mal sehen, was uns morgen bringt.

Samstag, 8. Oktober 2016

Tag Sechs - Sonne pur!

Bei feinstem Wetter haben wir uns direkt an den Pool gelegt. Die Kids haben Urlaubsbekanntschaften aus Osnabrück und dödeln im Pool herum.

Unsere Tasche ist aber bereits für den Strand gepackt: Maske+Schnorchel, Backgammon, Fotoapparat, Flitscheball,
In einer Strandtasche dürfen aber in keinem Fall fehlen die guten Madeleine Kuchen, Musik (Handy mit Stöpseln), Sonnenmilch, Buch oder Magazin.

Tag Fünf - Sportive Familie

Der Nachmittag stand im Zeichen des Sports. Um 3:oo gingen die Kids zum Handball und die beiden Großen zum Crossfit. Handball scheint eine eher deutsche Sportart zu sein. Einige der Kids kannten kaum die Grundzüge, aber das ergibt sich nach wenigen Minuten...

Die holländische Trainerin Lidia hat uns beiden beim Crossfit schon mächtig an die Grenzen gebracht. Auch wenn wir eine Vielzahl der Übungen aus dem eigenen Training schon kannten, konnten wir dennoch ein paar Inspirationen mitnehmen.

Nach den Anstrengungen haben wir uns das Abendessen mehr als verdient. Und den einen oder anderen Drink bei der Hotelshow konnten wir genießen.

Tag Fünf - aaaargh Lehreralarm,

Der morgendliche griff zur TV Fernbedienung führte zu wildem Klavierspielen, denn kein Kanal hatte Signal. Egal, dann also ohne Nachrichten zum Frühstück. Der Blick auf den Supermarkt gegenüber ließ uns direkt schmunzeln:  electrical Problems klebte in der Eingangstür und alles war dunkel.
Es war wenig los auf dem Weg zum Restaurant,  sammelte sich aber direkt vor der Tür... bitte keine Schlangen um diese Uhrzeit, aber alle starrten nur auf das Handy und versuchten sich on das Free WiFi des Hotel zu wählen. Wir hatten aber großes verlangen nach einem Kaffee und da bremst uns so schnell kein Internet aus. Treppe hoch, artig die Zimmernummer gezeigt und dann standen wir im dunklem Restaurant. Das Gewitter war wohl doh heftiger,  als es uns erschien.
das heißt auch keinen Kaffee? Doch, da vorn ist instant Pulver und dort sind Kannen mit heißem Wasser. Bestimmt keine Meisterleistung, aber besser nix.

Man stelle sich mal vor, man käme morgens als Koch zur Arbeit und jemand sagt Dir, hey es sind die gleichen ca. 3.000 Gäste, aber du hast heute mal nur auf dem und dem Gerät Strom.... es gab kein Licht, das haben sie über batteriebetriebene Lampen exzellent gelöst, und dann ging, was ging.... Hut ab vor der Leistung!

Auf dem Rückweg kam dann die Nachricht: Mama, mein Lehrer, Herr XXX ist auch hier! Wir mußten ein wenig schmunzeln. Es gibt hunderte von Hotels auf dieser Insel, selbst unser Hotel besteht aus 8 Gebäuden,  aber er trifft beides. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit?  Aber zurückblickend wäre für mich wohl auch der Urlaub beendet gewesen. Da wir uns aber bisher nicht über den Weg gelaufen sind,  wir das auch so bleiben...

Wir haben uns auf den Weg gemacht und Cala D'Or angeschaut. Nettes Örtchen, mit unzähligen Shops und Möglichkeiten das Geld unter die Leute zu bringen. Lilli hat neue FlipFlops, Pelle eine neue Cap und die Mama ein Hemdchen. Papa durfte alles tragen.

Unser Supermarkt hatte auch nach unserem 2,5h Ausflug noch immer keinen Strom, also sind wir zum nächsten gegangen. Baguette Brot war statt 1,oo Euro 1,2o und der gleiche Frischkäse war ebenfalls 45 Cent teurer. Scheint also doch Unterschiede zu geben. 

Freitag, 7. Oktober 2016

Tag Vier - es blieb wolkig

Wenn das Wetter schon mal doof ist, dann doch bitte Aktivitäten,  die dem Wetter angemessen sind. Laufschuhe an und eine kleine Runde gedreht. Einmal der gestigen Bus strecke gefolgt und kurz zum  Hafen. Bissl die Boote angeschaut, und dann durch den Ort zurück. In Summe waren das knapp 3,7 km  also auch in Geh-Distanz!

Den Nachmittag hingen wir auf dem Balkon und haben gelesen, bis wir dann zur nächsten Sporteinheit,  Repetition Fitness  gegeangen sind. Dort hieß es wenig gewicht, aber viele Wiederholungen. Das war ja der komplette Gegensatz zu meinem üblichen Training, aber durchaus interessant.

Nach dem Abendessen wollten wir dem angekündigten DJ noch zu hören. Bis dahin sind wir in der WiFi zone backen geblieben und die Kids (10 und fast 13)sind zur Kinderdisco gegangen. Wir haben nur mit dem Kopf geschüttelt, aber beschlossen im Winter die alten Urlaubsvideos heraus zu holen.

Leider fing es noch mal fiese an zu regnen, so dass der DJ buchstäblich ins Wasser viel. Wir haben versucht den Rückweg laufend zu meistern, was auf FlipFlops und spanischen Bürgersteigen gar nicht so einfach ist. Klitschenass haben wir im Supermarkt noch Kleinigkeiten, wie Wasser und Chips geholt, sind dann aber direkt aufs Zimmer.

Tag Vier - bedeckter Himmel und leichtes Gewitter

war noch dunkel, als die Jungs anfingen den Pool sauber zu machen. Grundsätzlich klingt das auch nach einem ruhigen Job. Wenn man aber die gesamte Pool-Terasse mit dem Schlauch abspritzt, dann geht dem Gast das nach spätestens 30 Minuten schon auf die Nerven. Vor allem auf der Wasserveknappten Insel hätte man das bestimmt effizienter lösen können.
Nach 45 Minuten war mein Leidensdruck groß genug - ich habe die Tür geschlossen.

1,5h später sind wir dann soweit und brechen zum Frühstück auf. Der morgendliche Blick zum Himmel zauberte heute nicht das sanfte Lächeln auf das Gesicht, denn Wolken verdeckten die gebuchte Sonne. "Erst mal einen Kaffee trinken..." aber das sorgte leider auch nicht für besseres Wetter, obwohl wir alle brav aufgegessen haben.

Die Kids hatten sich gestern noch für den Pool verabredet und so zogen wir vom Buffet wieder in Richtung Appartement. Die beiden gingen vor und hatten die Sachen so schnell gepackt, das sie uns bereits entgegen kamen, noch bevor wir auf dem Zimmer waren. Rekordverdächtig! Was die richtige Motivation doch bewirken kann.

Wir machten es uns auf dem Balkon gemütlich und gaben dem Begriff Helikopter Eltern einen Sinn. Nach wie vor kleben doofe Wolken am Himmel und haben eben auch laut grummelnd mit uns Kontakt aufgenommen. Wir wollten die Diskussion aber nicht intensivieren und warteten einfach ab. Vielleicht hilft ein sommerliches Getränk.

Tag Drei - Markt in Santinyi

Schon sehr zeitig haben wir gefrühstückt und unsere Sachen gepackt, denn immer Mittwoch und Sonnabend  ist Markttag im benachbarten Santinyi.

Bereits vorgestern wurden wir im Hotel auf einen geführten Ausflug hingewiesen, aber weil der Bus direkt vor unserem Hotel hält, kann  man ja auch mit dem Bus fahren. Gut aufgeführt, wann welcher Bus fährt, wie oft und wo er hält, wie lang die Fahrt dauert, da kann ja nichts schief gehen. Außer vielleicht, dass zig andere Urlauber den gleichen Gedanken hatten. 

Mit nur leichter Verspätung kam der Bus und kaum öffneten sich die Türe, schon begann das hauen und stechen.... kaum aber hatte der Bus die erste Hälfte an wartenden aufgesogen, näherte sich ein zweiter Bus, sogar ein großer Gelenkbus, in dem wir dann bequem Platz fanden.
Wir führen also los und sammelten weiter fleißig Urlauber ein. Passierten kleine Häfen, verträumte Örtchen, sahen nette Marktplätze und das alles mehr oder weniger um die Ecke unseres Hotels.
Nach etwa 50 Minuten kollektiven geschauckel, brutalem gebremse und beschleunigen im Rahmen der Möglichkeiten hielten wir an einem unfreundlichen Parkplatz. Wir stiegen aus und folgten blind dem Strom der Lemminge in die Stadt.
Nach wenigen hundert Metern hörten wir handgemachten Rock, und lautes Stimmengewirr.
Ich erwartete einen Markt, wie ich ihn aus unzähligen Mittelmeer-Örtchen kenne:  Ömchen bietet Tomaten und Paprika vom Feld an Carlos die Oliven und Senorita Gonzalez offeriert den besten Ziegenkäse der Insel. Nun, all das gab es, neben Hippies, die Schmuck und Kleidung anboten, Aussteiger, die Bio-Seifen ausstellten, Langharigen mit Batik-Shirts, die Klangschalenmusik spielten. Kurz und gut: im Schatten der beeindruckenden Kirche tummelten sich überall Menschen die ihre Waren und Dienstleistungen anboten und man war erschlagen von den tausenden Angeboten,  aber im positiven Sinne. Wir haben Hüte probiert,  um Handtaschen gefeilscht, und für die Tochter ein Top erhandelt. "Das habe ich mir schon immer gewünscht...". Der Markt lohnt sich, aber das kleine Städtchen ohne die vielen Besucher, an einem normalen und marktfreien Tag, lohnt bestimmt noch mehr.
Im legendären Giovanni L haben wir unseren Durst gestillt und Eis gegessen.  Auch dieses Café kann ich nur empfehlen. Wir saßen natürlich draußen in der Sonne, aber der Gang zum Örtchen lohnt sich, denn die Einrichtung ist liebevoll und mit Blick aufs Detail im Laufe der Jahre zusammen gestellt. So hängen im  Fenster z.B. Glühbirnen gefüllt mit Wasser,  so dass Blumen und Pflanzen daraus wuchsen.
Die Rückfahrt war ähnlich eng und gestaucht wie die Anfahrt, aber aufgrund der Einbahnstraßen ungleich kürzer. Nach ca. 30 Minuten waren wir am Hotel und haben sofort die Strandsachen gepackt.

Ein toller Ausklang am Schnorchelstrand. Wir sind von den Felsen gesprungen und haben die Fische geärgert. Der Oma habe ich Backgammon erklärt und die Tochter hat die Oma gleich mal kalt gemacht

Tag Zwei - der Schnorchelstrand und ein wenig Sport

Nach dem Frühstück haben wir unsere Sachen gepackt und sind zum inturotel Schnorchelstrand gegangen. In der Tat gibt es keinen wirklichen Sand, sondern große Felsen und tiefes Wasser. Ziemlich unfreundlich für kleine Kids und damit eher ruhig und kein Geschrei.

Ins Wasser kommen die kleinen Mädchen über die beiden Treppen und die großen Jungs mit einem beherzten Sprung von der Plattform. Da ich ja noch nie ein Mädchen war bin ich natürlich sofort gesprungen. Doof nur, das sich die GoPro dabei vom kleinen Stativ löste und sich in die Tiefe verabschiedete..... meine Frau saß an dem künstlichen Strand, ziemlich oberhalb und hat das Drama zum Glück nicht mitbekommen.  Also Brille auf und ab dafür. Selbst direkt an diesem Steg ist es bestimmt 4 Meter tief, aber das ging so gerade noch und ich konnte das gute Stück retten.

So, wo sind wir denn hier und was gibt es denn so zu sehen? Uh - tief ist es und nimmt schnell zu! Halte bloß das Equipment gut fest. Aber da sind Fische. Viele Fische. Und so direkt an mir dran .... ein Schwarm recht großer Fische war immer direkt in der Nähe des Stegs und wartete darauf gefüttert zu werden.
Leider trieb der Wind den ganzen Dreck in die Bucht und macht auch mir die Verschmutzung der Weltmeere mehr als deutlich. .würde das Hotel ein paar Kescher anbieten und zum aktiven Umweltschutz aufrufen, alle würden mitmachen und diese Welt ein bissl besser werden.

Ist es nicht schlimm, wenn die alten Herren immer noch mit der Jugend mithalten wollen? Nur weil ein paar Teenis von der 5 bis 6 Meter hohen Klippe springen, müssen die alten Männer doch nicht jeden Quatsch mitmachen? Es sah von unten deutlich weniger aus, als von oben, war aber gar nicht so schlimm, wenn die eigene Mama (64 Jahre) sagte, dass man nicht springen soll.... jetzt erst recht... aber dem Sohn (fast 13) sofort das Verbot ausgesprochen....

Mit meiner Tochter Lilli bin ich noch nach vorne zur felsigen Landzunge gegangen. Ist schon cool, wie einfach Leben sein kann. Welle kommt und klatscht gegen den Fels. Wieder und wieder, seit hunderten besser tausenden von Jahren. Egal was wir Menschen machen, das wird ewig so weitergehen. Vermutlich  mit deutlich mehr Dreck und bestimmt auch mit einem höheren Wasserstand, aber die Wellen werden klatschen. Das hat für mich so einen beruhigenden Touch.

Tag Zwei - Sonnenaufgang

Die Sonne kitzelt uns bereits und wir freuen uns auf den Tag. Gleich geht's  zum Frühstück und dann starten wir gestärkt in den Tag.
Viva Españia

Tag Eins - Abflug und Anreise

Mitten in der Nacht, gegen 3:3o ging der Wecker und wir sind brav aufgestanden. Gegen 4 hatten wir unsere sieben Sachen im Auto, die Hütte urlaubssicher und saßen mit dem Kaffeepott im Auto zum Flughafen. 
Die Fahrt war entspannt, aber trotz Vorabend online Checkin stellten wir uns anständig an und ließen die Koffer beim Baggage drop off im Boden verschwinden.
Der Sicherheits-Check ging gut und dann zum Gate ..... warten warten warten. Als wir endlich in dem Flieger saßen, kam die Durchsage, dass  zwei Passagiere doch lieber in Hamburg blieben, inklusive des Gepäcks. Ergo alle Gepäckstücke wieder ausladen, die richtigen Koffer finden, dann wieder alles einladen .... aber wir sind es gewohnt: warten warten warten....
Der Flieger startet, wir stoßen durch die Wolkendecke und der folgenden Sonnenaufgang zauberte  Lilli ein Lächeln ins Gesicht.
Wir landeten, und der Flughafen scheint eine Fehlkonstruktion zu sein, denn gefühlt sind wir zu Fuß zum Hotel gelaufen, hatten aber gerade die Kofferausgabe erreicht. Mit Pütt und Pan sind wir dann los und suchten dann unsere Reise-Perle. Mit einem Kleinbus sind wir nach Cala D'Or gebracht worden, in nur 45 Minuten!

Klassische Rollenverteilung: Frauen räumen den Koffer aus, Männerholen den das lebenswichtige: Meterbrot, Frischkäse und Bier.
Gestärkt ging´s sofort an den Strand. Leider ist der hier in Cala D'Or sehr überlaufen. Aber egal: Malle ist nur einmal im Jahr! Rein gehüpft, geplantscht, gebadet, wir haben uns einfach gut gefühlt. Schon klar für morgen: schnorcheln geht hier super....




Zurück am Pool haben wir einen Schnupperkurs im Pressluft-Tauchen gemacht, war schon cool! 
Zum Abendessen dürfen wir ein paar Schritte gehen. Das Restaurant ist in einem der Kette zugehörigen Hotel auf der anderen Straßenseite. Hat den Vorteil,  dass dort auch die Abendanimation ist und bei uns bleibt es ruhig.

So früh, wie wir aufgestanden sind, ging es auch wieder ins Bett. Gegen 21:oo hatte ich bereits die Augen zu.

Sonntag, 2. Oktober 2016

Tickets sind da, es wird ernst

Wir haben unsere Tickets bekommen, die Reise wird greifbar und die Vorfreude steigt mehr und mehr....

Gedruckter Reiseführer vs. Online Infos

Die Vorbereitungen laufen auf Hochturen! Höhrbücher sind ausgeliehen, Musik auf die Geräte gespielt, Baterien sind aufgeladen, Kameras vorbereitet. Wir wären dann so weit.

Trotz aller Internetrecherche: welches Restaurant hat gute Kritiken bekommen, was ist der neueste Trend auf der Insel, welche Temperaturen herschen vor Ort, habe ich mir dennoch einen guten, alten Reiseführer besorgt

Wir werden zwar nur 10 Tage auf der Insel bleiben, aber man will ja doch wissen, was man alles sehen könnte.

Sonntag, 14. August 2016

Mallorca Cala D`or - ein Camper versucht sich in Vorbereitung

Ein Camper, der im Hotel Urlaub macht - wird bestimmt spannend!

Natürlich kenne ich die Übernachtung im Hotel aus dem Berufsleben, natürlich habe ich auch schon diverse Urlaube im Hotel/Appartment gemacht. Aber die letzten Jahre ging es immer mit dem WoMo in den Urlaub und da packt man durchaus anders: man stellt das Mobil vor die Tür und findet ein Plätzchen, um seine Sachen zu verstauen. man hat einfach mächtig viel Platz und kann unglaublich viel mitnehmen. ob man es denn braucht oder nicht - das Auto fährt´s ja! 

Jetzt habe ich einen Koffer - nur einen! Aber damit kann man auch ganz klar sagen: Back to Basic - nur das notwendigste. Aber was ist im Herbst auf Malle denn notwendig? ist es tagsüber warm, ist es Abends kalt? verlangt das Hotel jeden Abend andere Klamotten, oder kann man durchaus mal die Short ein zweites Mal anziehen? kann man Schnorcheln? braucht man das Lycra im Wasser? bleibt man lieber am Strand und wirft die Frisbee? braucht/nutzt man das Longboard? ist eine Strandmuschel hilfreich, oder nur unnötige Gepäck? kauft man die für eine Handvoll Euro vor Ort, oder nimmt man die eigene von zu Hause mit?

Aber auch ganz einfache Dinge können den Urlaub interessant machen: willkommen in der Digitalen Welt - 4 Smartphones, 2 Tablets, mehrere DigiCams, All das braucht Strom. reicht die 3er Dose, oder gleich die 5er mitnehmen?  


Wir werden für die paar Tage sicherlich nicht den halben Hausstand mitnehmen und alles ganz entpannt angehen lassen. 

Nur noch wenige Wochen....

Im Frühjahr überraschten uns meine Eltern ganz besonders: wir erhalten jetzt, geltend für alle Geburtstage und Anlässe in 2016 ein einziges Geschenk. Wir fahren alle gemeinsam in den Herbstferien für eine Woche in den Urlaub! 

Wir alle waren total aus dem Häuschen, aber damit fing im Grunde schon das Problem an: wohin soll es denn gehen? Türkei in 2016 - geht gar nicht. Griechische Inseln sind großartig, aber da nicht abschätzbar ist, wie sich die Türkei entwickelt ist das eher nicht unser bevorzugtes Ziel, gleiches gilt für Ägypten, Tunesien, Marokko, etc...
bleibt noch Canaren, Balearen, Festland Spanien, Frankreich, Italien.


Nach dem ersten Besuch im Reisebüro haben sich die Canaren leider sehr schnell erledigt: ausgebucht - im April!! Festland haben wir keine Angebote für uns finden können, sind aber auf den balearen fündig geworden. wir fahren also nach Cala D´or, Mallorca.